Veröffentlicht: Samstag, 3. Juni 2017

Siegerfahne wechselt Talschaft

Bezirksjungbauerntag stand im Zeichen der Heimatverbundenheit

Vergangenes Wochenende fand der Bezirksjungbauerntag in Roppen statt. Unter dem Motto "Hoamatgfühl – do bin i her, do kehr i hin" folgten zahlreiche Freunde der Jungbauernschaft/ Landjugend der Einladung. Mit der Eucharistiefeier in der Pfarrkirche Roppen wurde der Abend feierlich eröffnet. Die Ortsgruppe Wald wurde als tüchtigste im Bezirk ausgezeichnet und erhielt die begehrte Siegerfahne vom letztjährigen Gewinner Oetz.

Das die Jungbauernschaft/ Landjugend (JBLJ) „do her kehrt“ wurde am Bezirksjungbauerntag schon eingangs von Bezirksobmann Neurauter Simon und Bezirksleiterin Schiechtl Irene bei ihrer Begrüßung kundgetan. Neben mehr als 300 Jungbauern aus Nah und Fern durfte die Bezirksführung auch Bezirksbäurin ÖKin Dengg Renate und Bezirksbauernobmann ÖK Köll Rudolf unter den zahlreich erschienen Ehrengästen im Gemeindesaal in Roppen herzlich willkommen heißen. Zuvor wurde in der Pfarrkirche Roppen die Dankesmesse abgehalten. Priester Johannes Laichner war sichtlich erfreut vor so vielen Jugendlichen zu predigen und lobte die grandiose Arbeit der JBLJ und meinte, „dass er bei so vielen jungen Menschen in der Kirche ein Hoamatgfühl habe“.

Hoamatgfühl – do bin i her, do kehr i hin

Im Zuge des abendlichen Festaktes wurde von der JBLJ eindrücklich auf den vielfältigen Begriff „Hoamatgfühl“ eingegangen. Eine eindrucksvolle Präsentation mit vielen Bildern unterstrich das Motto des Abends und veranschaulichte die Tätigkeiten der Jungbauern für und rund um ihre Heimat. Auch Bürgermeister Ingo Mayr meinte: „das die JBLJ aus einer funktionierenden Dorfgemeinde neben anderen ebenso wichtigen Vereinen nicht mehr wegzudenken sei“. In einem Sketch mit mehreren Akten bereisten Amanda Raich und Klaus Prantl Italien und Afrika und kamen am Ende pünktlich zum Bezirkstag in ihrer Heimat wieder an. „Mir sein viel ummadum kemmen, aber nirgends ist es so schön wie zu Hause“ meinten die beiden Abenteurer abschließend.

Siegerfahne geht nach Wald ins Pitztal

Am Ende des Festaktes fand der Höhepunkt statt, den alle gespannt entgegenfieberten, die Vergabe der Siegerfahne. Über den Sieg und somit auch über die Siegerfahne durfte sich die Ortsgruppe Wald unter Ortsleiterin Jasmin Raggl und Obmann Simon Neuratuer freuen. "Der Tätigkeitsbericht der Ortsgruppe spricht für sich und kann sich sehen lassen, ein absolut verdienter Sieg", so Bezirksleiterin Schiechtl die sich als erste Gratulantin einstellte. Mit breitem Lächeln im Gesicht übernahmen die Funktionäre stellvertretend für alle anwesenden Mitglieder die Siegerfahne. Das vergangene arbeitsreiche Jungbauernjahr wurde in einer kurzen Präsentation eindrucksvoll vorgestellt. "Wir bedanken uns bei allen die dazu beigetragen haben die Fahne zu holen, vor allem aber bedanken wir uns bei unserem Ausschuss und allen Mitgliedern für die unzählig geleisteten Stunden", mit diesen Worten schlossen Ortsleiterin und Obmann die Präsentation ab. Die Siegerortsgruppe darf die Wanderfahne nun ein Jahr mit Stolz und Würde zum Zeichen ihrer Tüchtigkeit tragen.

Die Ortsgruppe Wenns holte sich den Reservesieg. Dritt Platzierter wurde der Vorjahressieger Oetz. Den vierten Platz belegte die Ortsgruppe Nassereith. Über den fünften Platz durften sich die angereisten Mitglieder aus Haimingerberg freuen.

Anschließend wurde der Bezirksjungbauernball eröffnet, die Band „Alpin Power“ sorgte für Stimmung im vollgefüllten Saal. Die JBLJ des Bezirkes Imst zeigte einmal mehr, dass sie getreu dem Motto „do her kehren“.

Die strahlenden Sieger der Ortsgruppe Wald bei der Übernahme der Siegerfahne.

 

Wir gratulieren allen teilnehmen Ortsgruppen und bedanken uns für die super Zusammenarbeit in den letzten Jahren!

Die Bezirksführung Imst

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